QR-Code Hack

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 Politisch-sexuell motivierten Guerilla-Aktionen: Alexandra Thein von der FDP hängt aktuell mit der Botschaft “Liebe kennt keine Grenzen” in Berlin auf diversen Plakatflächen und lädt Interessierte per QR-Code zu ihrem Wahlwerbespot ein. Was die Chefin des Landesverbandes der Liberalen nicht wusste: Viele der Codes führten zu einem Porno. Unbekannte überklebten den Original-Code. Der verschwindend geringe Aufwand macht die Aktion noch genialer. Kommentar von Frau Thein: “Widerlich.” via schleckysilberstein

Mark Jenkins: Go Figure!

[vimeo http://vimeo.com/35246173]

American artist Mark Jenkins’s urban (and rural) interventions are street-smart—in the truest sense of the word.
Jenkins creates and sets free a colorful cast of characters by way of clear tape casts: the homeless, kids, vagrants, polar bears, and horses (to name but a few) all take their place in the wild, wild urban space, while interacting with the surrounding buildings and public places that provide the context and set the stage. Positioning them around the world, Jenkins’ sculptures have made their way around the world in cities throughout North and South America, Europe, Asia and the Middle East.
Disturbing, humorous, and enigmatic in equal measures, Mark Jenkins enlists his hyper-realistic sculptures into the service of, for example, Greenpeace, as well as for exhibitions, performances, art galleries, and workshops. We met the Washington, DC-based Jenkins in Berlin, where he was contributing to a dance theatre piece.

10 Jahre Mocmoc

gerade wieder sehr aktuell:
anlässlich des 10jährigen Bestehen von Mocmoc wird der frühere Streit um Kunst+ Politik, Demokratie, Identität, öffentlicher Raum und Strategien nochmals hervorgeholt.
Ostschweiz am Sonntag 15.9.13; Thurgauer Zeitung 16.9.13; weitere infos zum Mocmoc von Com&Com; Dokfilm über Mocmoc
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ybmtMtADBWo&w=420&h=315]

Zu gut um wahr zu sein? – Robert Rickhoff

Tagtäglich erwartet uns heutzutage ein riesen Angebot aus Informationen, Bildern, Videos und Texten. Wenn wir uns im Internet bewegen, dann immer mit einer hohen Geschwindigkeit. Auf den Wellen der Informationsflut surfen oder schwimmen war gestern – heute fährt man durch den reißenden Fluss aus Daten nur noch mit einem High-Speed-Motorboot. Das hat sicher seine Vorteile, aber auch einen entscheidenden Nachteil: Der immense Input kann nicht richtig aufgenommen werden. Vieles überfliegen wir nur noch, um immer neue Ausblicke genießen zu können. Immer mehr Neues sehen, dann teilen, dann vergessen?

Ich kann nur von mir sprechen, aber oft ist es so, dass ich etwas sehe, registriere und spätestens nach einer Woche wieder so sehr vergessen habe, dass ich das Ganze nur sehr rudimentär artikulieren kann. Nicht vergessen habe ich die Bilder von Robert Rickhoff, einem 27-jährigen niederländischen Künstler, der in Hamburg arbeitet. Seine urbanen Interaktionen sprengen, meiner Meinung nach, den mir bekannten Rahmen. Sie sind sicher nicht plakativ gesellschaftskritisch wie die Arbeiten eines Banksy, vielmehr beeindruckt mich die Idee und die Umsetzung. Die Fotos sind doch zu gut um wahr zu sein, oder?

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“Hat er eine Eisenbahnschiene wirklich so verformt? Das kann doch nicht legal sein! Man kann in einer Spielstraße doch keine Rampe bauen, damit die Autos einen Hopser machen! Das geht doch nicht!” Mein Unglauben über die Authentizität der Bilder nahm immer mehr zu, also startete ich eine kleine Recherche. Und siehe da, mein komisches Gefühl bestätigte sich: die Bilder sind allesamt digitale Manipulationen. Nichtsdestotrotz haben die Arbeiten eine unglaubliche Wirkung auf mich.

Wir findet ihr seine “urbanen Interaktionen” bzw. Fotografien? Hab ihr sofort eine Manipulation vermutet oder habt ihr, wie ich, zuerst gedacht “Das kann doch nicht wahr sein!” ?  >> HIER << geht es zum Blog von Robert Rickhoff!

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(c) Robert Rickhoff