PAOLO CIRIO: “STREET GHOSTS”

Das neue Projekt des italienischen Medienkünstlers Paolo Cirio: “Street Ghosts“. “In the hippest areas for Street Art in NYC, London and Berlin, life-sized pictures of people found on Google’s Street View were printed and posted without authorization at the same spot where they were taken. The posters are printed in color on thin paper, cut along the outline, and then affixed with wheatpaste on the walls of public buildings at the precise spot on the wall where they appear in Google’s Street View image. Street Ghosts has been a rigorous hunt for the most visible people on spooky buildings with walls available for art interventions. In the last 15 days more than 30 posters were posted on the walls of NYC, London and Berlin. The physical evidence of the ghosts’ appearance may vanish quickly, but its documentation will remain forever.” Via: rebelart, thx.

Augmented Reality Hack

Am schönsten ist es immer, wenn sich einzelne Seminare thematisch treffen. So geschehen beim Projektseminar zum MedienBildungsRaum, in dem uns Anna-Laura Leipertz in der vergangenen Woche den Horizon Report 2010 (nun Dank MMKH auch in DE; Hintergünde auch hier) vorgestellt hat und dabei selbst insbesondere vom Thema “Augmented Reality” begeistert war.
Im letzten Beitrag des elektrischen Reporters ging es ebenfalls um Augmented Reality. Ab Minute 8:16 wird dabei Julien Oliver mit seinem Projekt Artvertizer vorgestellt. Er hacked öffentliche Werbeflächen mittels Augmented Reality und ersetzt die Werbung durch Kunst im Auge des Betrachters.
Das ist allerhöchst interessant für das Seminar Cultural Hacking mit Johannes Hedinger (Com&Com) und auch für das Seminar aus dem SoSe09 zur Postironie, in dem eine ähnliche Aktion zum (analogen) Hack von Werbeplakaten geplant war, allerdings leider nicht umgesetzt wurde.

Mehr zur Augmented Reality auch beim *mms, Uni Hamburg.

Knowbotic Research: “Werden Sie MacGhillie”


Irritierendes Projekt auf den Strassen von Zürich! Alles dabei – geheimer Briefkasten, Kostüm, Dérive, Interaktion und Dada-Performance: “Knowbotic Research hat für Kunstpassanten einen Spaziergang entwickelt, der das ganze Jahr über (von November 2009 bis Juni 2010) realisiert werden kann. Die Künstlergruppe bietet an, als MacGhillie durch die Stadt zu streifen, alleine, zu einem selbst bestimmten Zeitpunkt und ohne vorgegebene Route. MacGhillie geht um. Ohne Ziel, ohne Intention, ohne Zweck zieht es durch den kontrollierten Raum. Völlig unbestimmt ist nicht nur, was es macht, sondern auch, was es ist. Nicht Mann, nicht Frau, nicht dominant, nicht unterwerfend – feige und doch gleichzeitig bedrohlich? MacGhillie entzieht sich jeder Einordnung, lässt die Zuschreibungen ins Leere laufen, will nicht kommunizieren. Auch Wiedererkennungen fügen dem nichts hinzu. Wie lange kann das gut gehen in einem postutopischen Raum, in dem alles gemanagt, optimiert und abgesichert werden muss? Gibt es Orte für etwas, das nichts sein will? Das Künstlerkollektiv deponiert in der Stadt einen Tarnanzug in einer roten Box mit Nummernschloss. Zu diesem gelangen Interessierte mittels eines einfachen Anrufs.”  via Rebel:Art

Posterboy

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Posterboy räumt auf mit der Herrschaft kommerzieller Signale im urbanen Lebensraum! Seine Rekompositionen von Werbeplakaten lassen uns aufmerken und darüber bewußt werden, wie viele Orientierungsmuster uns ständig vorgegeben werden, die wir oftmals unreflektiert aufnehmen.

…zum youtubechannle von Posterboy: http://www.youtube.com/user/PosterboyNYC